Tag 44 … von Stryn nach Vang

Gestartet bin ich bei Sonnenschein mit Regen. Fotografieren unterwegs ist wieder nur eingeschränkt möglich.

Ich fahre bei nahezu völliger Windstille am Fjord entlang. Bei Olden liegt ein Kreuzfahrtschiff am Kai und jede Menge Passagiere verteilen sich auf Busse die wohl zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten fahren.

Von Utvik nach Skei ging es über einen Berg mit toller Auf- und Abfahrt. Oben tolle Natur mit vielen Wasserfällen. Woher hat das Wasser bloß seine Farbe?

In Vassenden habe ich kurz gestoppt um den Fjord in Rahmen zu setzen 😉.

Dann ging es weiter nach Viksdalen, wo ich es endlich mal schaffte anzuhalten um ein Bild von einer dieser schönen weißen Kirchen zu machen.

Es ging über die 13 weiter entlang eines Flußes zum Likholefossen. Dem Wasserfall wurde eine schicke aber schmale Edelstahlbrücke spendiert.

Zwischen dem Likholefossen und Vetlefjorden fuhr ich weiter. Es ging -mal wieder- vorbei an zugefrorenen Seen. Teilweise führte die Straße am Seeufer entlang. Keine Leitplanke, das Wasser war ca. 5m unter mir. Aufpassen war angesagt! Dann kam ich in Regen und Wolken. Und war plötzlich am Aussichtspunkt Utsikten. Hier wurde letztes Jahr eine tolle Ausichtsplattform eröffnet. Leider konnte ich wegen dem Nebel nichts sehen. Aber ich habe mich nett mit einem Paar aus England über die tolle Aussicht unterhalten.

Der Weg führte mich durch die Regenwolke entlang des Abhangs teilweise ohne Leitplanken über enge Serpentinen ins Tal. Solch eine Fahrherausforderung hatte ich bisher noch nicht. Aber die Sicht wurde besser und es machte auch Spaß.

Dann ging es weiter nach Dragsvik wo ich mit der Fähre nach Vangsnes fuhr. Ich musste bei der Auffahrt auf die Fähre auf dieser umdrehen. Die Fähre machte nämlich einen Zwischenhalt in Hella.

In Vikøry habe ich eine Stabkirche gesehen und bin kurz gehalten.

Dann ging es wieder hoch auf über 1000m. Tolle Anblicke und schön zu fahren.

In Stalheim habe ich den Tip der netten Motorradfahrergruppe aus Hannover (habe ich in Grong getroffen und einen schönen Abend mit verbracht) beherzigt und bin über die alte Passstraße gefahren. Die Abfahrt hatte 18% Gefälle. Selbst im ersten Gang ohne Gas drehte die GS auf über 3000 Umdrehungen. Enge Straße, enge Kehren. Krasse Abfahrt!

In Auerlandsvangen bin ich den Bjørgavegen gefahren. Auch eine alte Passstraße, enge Straße durch den Ort in kleinen Kehren den Berg rauf zum Aussichtspunkt Stagstein. Auch hier eine recht neue Plattform.

Von dort bin ich die Straße weitergefahren. Über 1300m musste ich rauf. Oben nur noch 4°C und Regen. Zum Glück nur wenige Windböen. Aber hier lag noch viel Schnee, rechts und links der Straße teilweise höher als meine Augenhöhe.

Keine Lust bei dem Wetter auf Sightseeing. Ich hatte auch genug Schnee gesehen. Ich bin zügig gefahren. Dann kam wieder Nebel und rechts und links Schnee und dabei übersah ich nach einer Kurve eine Senke und fuhr ungebremst -toll wie stabil die GS geblieben ist- durch eine mächtige Pfütze. Das Wasser spritzte bis über die Spiegel, an meine Füße und unter meine Oberschenkel. Das wäre bei Wärme bestimmt ein richtig großer Spaß gewesen!

Danach musste ich noch eine zeitlang durch die karge Landschaft. Und ich hatte etwas Mühe ein geeignetes Nachtlager zu finden. Hat dann doch noch geklappt, 

Ein Kommentar

  1. Hallo Thorsten,
    Jetzt bist Du so langsam auf Kurs Heimat. Deine Berichte zu verfolgen hat es möglich gemacht Deine Erfahrungen nach zu vollziehen. Ich wünsche Dir für die restlichen Tage gute Fahrt und das Du heil bis nach Hause kommst.
    LG
    Joachim

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